Die Firma weitblick systems GmbH mit Sitz im österreichischen Andorf hat sich auf die Entwicklung von maßgeschneiderten Systemen für die produktionsbegleitende Qualitätskontrolle spezialisiert. Das junge Unternehmen installierte kürzlich eine High-Tech-Prüfanlage für Relais in Tschechien.
Ein international anerkannter Hersteller von elektromechanischen Bauelementen vertraut in seiner Relaisproduktion in Tschechien seit kurzem auf ein völlig neues Messsystem der Innviertler Firma weitblick systems. Das von weitblick entwickelte Bildverarbeitungs-System unterstützt die Mitarbeiterinnen des Herstellers bei der Produktion von elektromechanischen Bauelementen.
Das Vermessen des Kontaktabstandes, das bisher manuell erfolgte, wurde dabei mit Hilfe eines Bildverarbeitungs-Systems automatisiert. "Mit unserem System konnte nicht nur die Qualität verbessert und der Ausschuss verringert werden, sondern auch die Produktivität wurde dadurch mehr als verdreifacht", freut sich Rainer Reisinger, einer der beiden Geschäftsführer des Andorfer Unternehmens, über die erfolgreiche Installation in Tschechien.
Die wesentlichen technischen Herausforderungen bei diesem Projekt bestanden nach seinen Worten in den unterschiedlichen Formen und der stark glänzenden Oberfläche der Relais-Kontakte. "Nur mit Hilfe von modernen Komponenten aus dem Bereich der industriellen Bildverarbeitung und einer speziellen Optik und Beleuchtung konnten die hohen Anforderungen des Kunden an Genauigkeit und Zuverlässigkeit erfüllt werden", so Reisinger.
In Sachen Bildverarbeitung baute weitblick dabei auf die Erfahrung und das Know-how der Bildverarbeitungs-Experten von STEMMER IMAGING. Die Zusammenarbeit mit dem Puchheimer Technologie-Lieferanten beschränkte sich nach den Worten des weitblick-Geschäftsführers jedoch nicht nur auf den technischen Teil der Applikation, sondern wurde sogar von dort initiiert: "Der Relais-Hersteller war mit seiner Aufgabenstellung an STEMMER IMAGING herangetreten, und der dortige Vertrieb hat diese Anfrage dann an uns weitervermittelt. Unserem Kunden war besonders wichtig, dass er eine komplette Lösung aus einer Hand bekommt", erläutert Reisinger, "und genau das ist unsere Stärke! Wir wiederum verlassen uns in Bezug auf die Bildverarbeitung gerne auf STEMMER IMAGING, weil wir dort alle nötigen Komponenten aus einer Quelle erhalten."
Bei der Auswahl der bestmöglichen Bildverarbeitungs-Komponenten für diese Anwendung arbeiteten weitblick und STEMMER IMAGING dann auch eng zusammen: Nach intensiven Machbarkeitsstudien in Puchheim zeigte sich, dass sich die Bildaufnahme mit einer Kombination aus einem LED-Spotlight mit einer geeigneten Beleuchtungs-Steuerung von CCS, einem hochwertigen telezentrischen Mess-Objektiv von Sill Optics mit koaxialer Lichteinkopplung für das LED-Spotlight sowie einer GigE Vision-Kamera vom Typ DALSA Genie hervorragend realisieren lässt. Für die Bildaufnahme und das Kamera-Management nutzt weitblick dabei die Flexibilität der CVB CameraSuite aus der Software-Bibliothek Common Vision Blox von STEMMER IMAGING. Die Auswertung der Bilddaten erfolgt dann über eine von weitblick komplett selbst entwickelte Software mit eigener Benutzeroberfläche.
"Mit dieser Zusammenstellung haben wir den Bildverarbeitungs-Teil der Aufgabe perfekt gelöst", fasst Reisinger zusammen. "Das maßgeschneiderte System wurde für diese Anwendung inzwischen dreimal gebaut und ist an drei unabhängigen Arbeitsplätzen erfolgreich im Einsatz. Nach Angaben unseres Kunden arbeiten die Systeme absolut schnell und zuverlässig und ermöglichen wie gefordert die 100%ige Kontrolle der Produkte."
Die junge Firma weitblick systems GmbH (www.weitblick-systems.at) mit Sitz im österreichischen Andorf hat sich auf die Entwicklung von maßgeschneiderten Systemen für die produktionsbegleitende Qualitätskontrolle spezialisiert. Das Innviertler Unternehmen wurde kürzlich mit dem begehrten "Schrittmacher" für innovative Leistungen ausgezeichnet, der jährlich von der regionalen Wirtschaftskammer und einer österreichischen Zeitschrift verliehen wird. Entgegen dem derzeitigen Trend setzt weitblick systems auf kontinuierliches Wachstum und hat im Februar einen weiteren Mitarbeiter in der Entwicklung eingestellt.