Medizinische Bildverarbeitung

MEDIZINISCHE BILDVERARBEITUNG

Moderne Medizintechnik vertraut auf zuverlässige Bildverarbeitung

Medizinische Bildverarbeitung

Die richtige Perspektive zu haben bedeutet in der Medizin, Krankheiten früher zu erkennen und besser zu behandeln oder sogar Leben zu retten. Moderne Medizintechnik ist heute ohne Bildverarbeitung für Diagnosezwecke oder die Echtzeit-Überwachung von Operationen undenkbar.

Bildverarbeitungslösungen für die Medizin

Im Bereich der Medizintechnik gibt es die unterschiedlichsten bildgebenden Geräte, wie z.B. Endoskope, Mikroskope, Röntgengeräte, CTs, MRIs oder Überwachungskameras für Operationssäle. Die hierfür eingesetzten Bildquellen arbeiten mit unterschiedlichen Schnittstellen, Auflösungen, Video-Standards, Kontrollmöglichkeiten usw. Eine große Herausforderung besteht u.a. darin, alle diese Bildquellen in Klinik-Umfeld zu installieren, die unterschiedlichsten Kabel-Konzepte dafür vorzuhalten, die Kameras zu bedienen, Bild- und Videodaten zu transportieren, anzuzeigen, zu dokumentieren und zu archivieren oder die Bilddaten z.B. auch für Ferndiagnosen sichtbar zu machen.

Genau hier setzt STEMMER IMAGING mit neu entwickelten Konzepten und Produkten an, beispielsweise mit dem »Medical Video Server«, mit dessen Hilfe es möglich ist, jede gängige Bild- oder Videoquelle zu erfassen, zu verwalten, anzuzeigen und über LAN/WAN zu verteilen. Egal ob SD oder HD, analog oder digital - wir haben die passenden Lösungen für Sie.

Ein weiteres Beispiel sind unsere FGI-Module: Kleine, modular aufgebaute GigE- Interfaces, mit denen unterschiedliche Videoquellen auf Netzwerk (Gigabit- Ethernet) umgesetzt werden können. Aktuell bereits verfügbar sind Modelle für Blockkameras von Sony, wie sie häufig z.B. in OP-Leuchten-Kameras und OP-Raum- Überwachungskameras zu finden sind. Hier ist neben der Bildübertragung auch die komplette Kamerasteuerung und Kameraversorgung integriert. Es ist somit keine aufwändige Verkabelung mit vielen unterschiedlichen, speziellen Kabeln mehr erforderlich: Ein einziges Netzwerk-Kabel genügt. Sogar die Ansteuerung und Visualisierung über das Netzwerk ist einfach realisierbar.

Dank des modularen Aufbaus ist eine Anpassung der FGI-Module auch für andere Bildquellen problemlos. Eine Erweiterung der Funktionen, z.B. mit einer Bilddaten-Komprimierung, um auch HD-Videostreams per Netzwerk zu übertragen, ist ebenfalls möglich.

Full-HD-Encoder für ein breites Spektrum an OEM-Kameras

02.02.2017

Das Encoder-Modul Atomas Mini LVDS von Ionodes unterstützt das Videokompressionsverfahren H.264 High Profile und bietet IP-Video-Streams bis 1080p60 mit sehr kurzer Encoder-Latenz. Die kompakte Konstruktion eignet sich ideal für die Integration in Standard-LVDS-Zoom-Blockkameras von Sony, Hitachi und anderen Herstellern.

Specim FX-Serie: Hyperspektralkameras mit integriertem Spektrograph

03.11.2016

Vision 2016 | Stuttgart | Stand E52 in Halle 1 | 8.-10.11.2016

Die Hyperspektralkameras der FX-Serie des finnischen Kameraherstellers Specim sind nach Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens über alle europäischen Niederlassungen von STEMMER IMAGING erhältlich.

Hyperspektrale SWIR-Kameras für Hochgeschwindigkeitsanwendungen

22.09.2016

Vision 2016 | Stuttgart | Stand E52 in Halle 1 | 8.-10.11.2016

Die Kameraserie Goldeye G-033 von Allied Vision eignet sich dank ihrer gleichmäßigen Empfindlichkeit im kurzwelligen Infrarotbereich (SWIR) von 900 – 1700 nm, ihren hohen Bildraten und der kleinen Pixelgröße perfekt für die hyperspektrale Bildverarbeitung.

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Bildverarbeitungssoftware für Track & Trace-Anwendungen

20.01.2015

Die industrielle Bildverarbeitung spielt beim Auslesen von eindeutigen Kennzeichnungen in Form vom 1D- oder 2D-Codes, alphanumerischen oder sogar Braille-Markierungen für Track & Trace-Anwendungen in unterschiedlichen Sektoren wie Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Gesundheitswesen und Pharmazie eine wichtige Rolle.

Bei Bildverarbeitungssystemen werden häufig spezialisierte Integratoren für den Entwurf von Systemen für komplexe Code-Ausleseaufgaben eingesetzt, die im Herstellungsprozess eine extrem präzise Auslösung und Entschlüsselung erfordern. Die Auswahl der dazu erforderlichen Bildverarbeitungssoftware für komplexe Bildverarbeitungsumgebungen muss mit Bedacht getroffen werden.

Grundlegende Anforderungen

In vielen Anwendungsfällen werden Codes direkt auf die gefertigten Komponenten gedruckt, geätzt oder mit Aufklebern angebracht. Das Bildverarbeitungssystem sollte über eine Kamera und ein Objektiv mit ausreichender Auflösung verfügen, um den entsprechenden Code lesen zu können. Weiterhin ist ein Beleuchtungssystem erforderlich, das eine Bildgebung mit dem nötigen Kontrast ermöglicht, sowie eine geeignete Bildverarbeitungssoftware und ein Rechner, auf dem die Software laufen kann. Die Codes müssen unter Umständen bei sehr hoher Geschwindigkeit und an unterschiedlichen Orten ausgelesen werden. Nicht selten ist das Lesen von Codes nur eine von mehreren Bildverarbeitungsaufgaben, die im Rahmen der kompletten Qualitätssicherung parallel zum Einsatz kommen.

Softwarelösungen

Sherlock ist eine fortschrittliche Softwareoberfläche für die industrielle Bildverarbeitung von Teledyne DALSA, die über eine umfangreiche Auswahl bewährter Tools und Funktionalitäten verfügt. Hierzu zählen Tools zur fortschrittlichen Mustererkennung, zur Objektausrichtung, zum Auslesen und Prüfen von 1D- und 2D-Codes sowie von gedrucktem, geprägtem oder gestanztem Text (OCR). Während es sich hierbei um Grundanforderungen handelt, ist es die Vielseitigkeit, die Sherlock für Bildverarbeitungs-Systemintegratoren so interessant macht.

Diese Software ermöglicht unterschiedliche Bildtypen, Auflösungen und Schnittstellen in der gleichen Anwendung und unterstützt zudem das synchrone und asynchrone Triggern. Sherlock eignet sich außerdem ideal für die Verwendung mit Prozessoren mit mehreren Prozessorkernen und bietet so die erforderliche Flexibilität für unterschiedliche Inspektionsgeschwindigkeiten und Zykluszeiten der Maschine. Der Anwender kann in der Software einstellen, ob nur ein oder mehrere Prozessorcores genutzt werden sollen, wodurch Inspektionen mit hohen Anforderungen an die Rechenleistung auf einem oder mehreren Kernen ausgeführt werden können, während weniger anspruchsvollen Inspektionen nur ein Kern zugewiesen wird. Darüber hinaus bietet Sherlock beinahe unbegrenzte Konfigurationsmöglichkeiten für den Betrieb mehrerer Kameras in einer Prüfaufgabe bzw. mehrerer Inspektionen mit einer oder mehreren Kameras. Außerdem ist Sherlock mit Visual Studio kompatibel und ermöglicht so die Erstellung eigener Benutzeroberflächen.

In Verbindung mit den Sapera Vision-Softwarebibliotheken von Teledyne DALSA und Treibern der Bildverarbeitungsbibliothek Common Vision Blox (CVB) von STEMMER IMAGING kann Sherlock Bilder von nahezu jeder Kamera verarbeiten. Dies gilt für Zeilen-, Flächen- und 3D-Kameras aller üblichen Schnittstellenformate wie GigE Vision, CameraLink und USB sowie für neu entwickelte Standards im Bereich der Bilderfassung.

Sherlock in Aktion

Ein Hersteller von Kontaktlinsen musste 1D- und 2D-Codes sowie von Menschen lesbare Codes auf einer Produktionslinie für Verpackungen auslesen. Die besondere Herausforderung dieser Anwendung bestand in den vielen unterschiedlichen Teilen und dem extrem geringen verfügbaren Bauraum für die Kameras und die Beleuchtung. SIGA Vision, ein britischer Integrator für Bildverarbeitungssysteme, arbeitete in dieser Anwendung eng mit STEMMER IMAGING zusammen, um ein System mit fünf asynchronen Kameras zu entwickeln, das mehrere Sherlock-Instanzen auf einem einzigen Bildverarbeitungsrechner laufen lässt.

Anspruchsvolle und komplexe Projekte wie dieses profitieren von der kombinierten Expertise und den umfangreichen technischen Möglichkeiten, die eine solche Partnerschaft bietet. Die umfangreiche Erfahrung von SIGA Vision in der Entwicklung innovativer Softwarelösungen für die maschinelle Bildverarbeitung, insbesondere auf Basis von Sherlock, wurde durch die große Auswahl von Kameras, Optiken und Beleuchtungen verschiedener Hersteller im Portfolio von STEMMER IMAGING sowie das umfangreiche technische Know-how in Bezug auf Sherlock ergänzt.

Mikrogenaue Prüfung in der Medizintechnik

03.04.2007

Das Competence Center Vision Technology der Rohwedder AG hat ein System entwickelt, das bei der Fertigung einer neuen Inhalator-Generation der Firma Boehringer Ingelheim microParts GmbH für fehlerfreie Produkte sorgt. Die Bildverarbeitung dafür bezieht Rohwedder bei STEMMER IMAGING.

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